Immissions-Fingerprinting

 

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger den Einfluß einzelner industrieller Quellen auf das Ökosystem zu untersuchen und von anderen anthropogenen oder natürlichen Einflüssen zu unterscheiden.

Hierzu wird von uns das sogenannte Immissionsfingerprinting eingesetzt. Die meisten größeren Emittenten und Schadstoffquellen weisen ganz typische Stoffmuster auf. Anhand dieser Stoffprofile oder Fingerprints läßt sich dann über statistische Verfahren der spezifische Einfluss dieser Quellen in der Schadstoffbelatung von Standorten und Bereichen ermitteln und gegeneinander abgrenzen.


Zum Vergrößern bitte auf die Grafik clicken! (134 kB)

Fingerprints von drei verschiedenen Quellen in der Immissionsbelastung, ermittelt über das Rindenmonitoring

Auf Grund der vielfältigen Einflüsse im industrialisierten Mitteleuropa ist hierfür allerdings die Erfassung einer größeren Palette an Stoffen erforderlich. In der Regel wird ein Spektrum von ca. 50 verschiedenen Elementen untersucht (z.B.: K, Ca, P, Mg, Na, Mn, Ba, B, Sr, Cu, Zn, Ti, Rb, Pb, Ce, Co, La, Al, Fe, Si) und durch spezifische organische Substanzen und Isotopenverhältnisse ergänzt.

Die Schadstoffprofile werden vom Emittenten, über die Luft, bis hin zur Deposition und Akkumulation in den diversen physischen und und biologischen Kompartimenten des Ökosysystems verfolgt. Die spezifische Zusatzbelastung eines Emittenten kann so räumlich, zeitlich und ökologisch differenziert werden.

Beispiele hierzu finden sich auf den Seiten zur Integrierten Umweltüberwachung, zur Jahrringanalyse und zum Rindenmonitoring.

 


Wir über uns | Ökotoxikologie | Immissionsschutz | Integrierte Umweltüberwachung | Natur- und Landschaftsschutz
Biomonitoring | Immissionsfingerprinting | Jahrringanalysen und Schadstoffchronologien | Rindenmonitoring | GVO-Umweltmonitoring
Referenzen | Publikationen im Netz | Aktuelles | Interessante Links | Kontakt | Homepage | Impressum


Aktualisiert am 31.08.00, Frank Müller